wie wir unsere Haut richtig schützen

Die Sonne, sie hebt unsere Stimmung, wärmt uns, liefert Energie, lässt alles wachsen und sie kann uns eine wunderbar braune Hautfarbe verleihen.

All das genießen wir in vollen Zügen und erfreuen uns daran Jahr für Jahr. Der weder schöne noch angenehme Nebeneffekt, der Sonnenbrand, gehört für viele Sonnenanbeter auch dazu. Kurz, heftig, manchmal wirklich schmerzhaft und schnell wieder vergessen. Unsere Haut vergisst ihn jedoch leider nicht!

Wie gefährlich der sorglose Umgang mit der Sonne ist, zeigen die aktuellen Zahlen zu den Hautkrebsneuerkrankungen in Deutschland. Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa 224.000 Menschen neu an Hautkrebs, davon 198.000 an weißem Hautkrebs (Basalzell- oder Stachelzellkrebs) und 26.000 Menschen an dem besonders gefährlichen schwarzen Hautkrebs (Malignes Melanom). Da heißt es vorbeugen, um sich so gut wiemöglich zu schützen. Denn unsere Haut kann dies ohne Hilfe nicht. Tatsächlich hat der mitteleuropäische Hauttyp nur einen Eigenschutz von 10 – 30 Minuten.

Weitere Nebenfolgen des unbedachten Sonnebades sind eine vorschnelle Hautalterung und Falten, sowie Pigmentflecken.

 Hauttypen und wie sie die Sonne verkraften

Menschen mit einer hellen Haut, hellen Haaren und Augen besitzen insgesamt weniger Melanin als Menschen mit dunklerem Teint und entwickeln folglich schneller einen Sonnenbrand. Ein guter Sonnenschutz ist da dringend nötig.

 Baby- und Kinderhaut braucht besonderen Schutz

Für Kinder gibt es eine solche Einteilung der Hauttypen nicht. Der Eigenschutzmechanismus der menschlichen Haut entwickelt sich erst nach und nach. Die Lichtschwiele ist noch nicht ausgeprägt und bis die Haut die vollständige Fähigkeit zur Bräunung erreicht, dauert es bis zum Teenageralter. Baby- und Kinderhaut muss deshalb durch äußere Maßnahmen vor den Strahlen geschützt werden.

Am besten eignet sich dafür UV-Schutzkleidung und ein mineralischer hoher Lichtschutz für die empfindlicher Baby- oder Kinderhaut, zB. Von ISDIN. Sorgen Sie bitte dafür dass Ihre Kinder bei der größten Mittagshitze im Schatten bleiben!!!

Schatten, wie viel Schutz bietet er eigentlich?

Bei strahlendem Sonnenschein ist der Platz im Schatten eine Wohltat für die Haut. Insbesondere wenn die Sonne zur Mittagszeit, zwischen 11 und 15 Uhr steil am Himmel steht und die UV-Belastung besonders hoch ist, heißt es: raus aus der direkten Sonne und Schatten suchen! Fehlt es an natürlicher Beschattung oder gibt es keine Ausweichmöglichkeit, sollte man auf jeden Fall einen Hut oder eine Kappe mit breiter Krempe tragen, um Augen und Gesicht zu beschatten. Kinder sollten niemals ohne solche Kopfbedeckung in die Sonne. Zu beachten bleibt, dass auch Schatten keinen vollständigen UV-Schutz bieten kann. Etwa 50 % der UV-Strahlen können durch Bäume, Sonnenschirme oder Markisen abgefangen werden. Durch Reflexionen und Umgebungsstrahlung ist man jedoch weiterhin einem nicht unerheblichen Teil der UV-Strahlung ausgesetzt. Folglich dürfen auch alle anderen möglichen Schutzmaßnahmen nicht vernachlässigt werden.

 Sonnencreme große Auswahl, einfache Regel

Auf allen unbedeckten Körperstellen muss ein Sonnenschutzmittel aufgetragen werden und das, bevor man sich in die Sonne begibt.

Die einfache Grundsatzregel sollte heißen „Viel hilft viel“

Nehmen Sie einen höheren Lichtschutzfaktor als erwartet (beim Sonnenbaden sollte es immer ruhig die 50 sein) heutzutage weißelt ein

solch hoher Lichtschutz auch nicht mehr und bei den guten Produkten ‚pappt‘ dieser auch nicht auf der Haut. Und cremen Sie öfters als 1mal am Tag ein. Denn Wasser, Schweiß und Reibung lassen den Schutzfilm im Laufe des Tages verschwinden. Wer gar nicht cremen mag, kann sich mit einem Lichtschutz in Sprayform weiterhelfen.